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Aufenau
dankt Pfarrer Koska |
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Katholische
Kirchengemeinde verabschiedet engagierten Geistlichen
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Quelle:
Gelnhäuser Neue Zeitung; Dienstag, 27. September 2005
Es war der letzte Gottesdienst, den Monsignore Franz Koska in der
kathoIischen Aufenauer Kirche "Zur Schmerzhaften Mutter
Gottes" am Sonntag abhielt. Monsignore Koska, der nun in den
Ruhestand versetzt wurde, bedankte sich in der vollen Kirche für
die Arbeit, die er in den vergangenen zehn Jahren in der Aufenauer
Gemeinde leisten durfte. Die Gemeinde verabschiedete ihn würdevoll.
1933 in Neustadt in Westpreußen geboren, absolvierte: Franz Koska
nach dem Abitur 1951 seine philosophisch-theologischen Studien im
Priesterseminar Pelplin (Kulm). 1961 empfing Koska die Priesterweihe
durch Bischof Casimir Kowalski. Nach Jahren als Kaplan in den
Gemeinden Graudenz, Heiderode; Briesen und Starogard Gdanski, lenkte
er sein Wirken von 1965 bis 1974 nach Hoppendorf als Pfarrkurat.
Danach war er bis 1986 als Pfarrer in Chmielno und danach in Löbau
tätig. Eine besondere Ehre kam Koska zuteil, als ihm 1989 Papst
Johannes Paul II. den Titel "Päpstlicher Kaplan", oder
anders "Monsignore", verlieh.
Seit 1990 betreute Monsignore Koska dann die Aufenauer Gemeinde. Ihm war es zu verdanken, dass der aus dem 15. Jahrhundert
stammende Flügelaltar durch das Hessische Landesamt für Denkmalpflege
restauriert wurde. Zudem wurde Monsignore Koska 1996 zum Präses der
Kolpingfamilie Aufenau ernannt, deren Vorsitz in den Händen des engagierten
Robert Kraus liegt.
Eine weit mehr als 20 Minuten dauernde Abschiedstour erlebte die
Gemeinde, in der die anwesenden Ehrengäste ans Mikrofon in der
Kirche kamen und Abschiedsworte an Monsignore Koska richteten. Auch
ein Schreiben von dem evangelischen Pfarrer Matthias Fischer, der
zur Zeit im Krankenhaus liegt, wurde vorgelesen. Insgesamt 16
Priester aus dem Dekanat Bad Orb, aus seiner polnischen Heimat und
aus dem Bistum Fulda waren unter den Gästen.
Beeindruckend zeigte sich das musikalische Duo Thomas Wiegelmann
(Orgel) und Theo Ruppert (Geige). Nach dem Festgottesdienst wurde
zum gemeinsamen Essen eingeladen und Kraus klärte alle Anwesenden
auf: "Ab jetzt heißt es ,Open End' und alle die hier sind,
werden noch musikalische Darbietungen und Unterhaltung
erfahren."
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Abschied
von Koska
Am Sonntagnachmittag Gottesdienst für Aufenauer Pfarrer |
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Quelle:
Gelnhäuser Tageblatt, Freitag, 27. September 2005
Die Jugend hat ihm immer ähnlich wie seinem Amtsvorgänger Ludwig Nüdling
in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, am Herzen gelegen. So war
es kein Wunder, dass auch zahlreiche junge Leute zu denen gehörten,
die Sonntagnachmittag Abschied nahmen von Monsignore Franz Koska, dem
katholischen Priester in Aufenau.
Zu den prominentesten Teilnehmern des Gottesdienstes und Gästen der
anschließenden Kaffeetafel im Aufenauer Kulturhaus gehörte auch der
Fuldaer Generalvikar Martin Schmidt sowie einige Priester aus der
polnischen Heimat Koskas, die er im Jahre 1989 verließ. Zur
politischen Prominenz gehörten Wächtersbachs Bürgermeister Rainer
Krätschmer, Erste Stadträtin Susanne Turlach und Aufenaus
Ortsvorsteherin Angelika Schaub. Auch zahlreiche örtliche
Vereinsvertreter nahmen Abschied von dem katholischen Seelsorger für
Neudorf und Aufenau. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von
dem Violinisten Theo Ruppert und dem Organisten und Bad Orber
Bezirkskantor Thomas Wiegelmann. Koska verlässt Aufenau mit dem Ziel
Hamburg-Billstedt, wo Verwandte von ihm leben. Dort wird der 72-jährige
weiterhin als Seelsorger tätig sein. "Priester ist man sein
Leben lang", lautet eine seiner Prämissen. Die Aufenauer Pfarrei
wird nun von Bad Orb aus betreut.
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15 Jahre
lang in Deutschland missioniert
Am Sonntag wird Monsignore Franz Koska in einem Gottesdienst in
Aufenau verabschiedet - Er geht mit "Wehmütchen" |

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Quelle:
Gelnhäuser Tageblatt, Freitag, 23. September 2005
Seit 15 Jahren ist Pfarrer Franz Koska Pfarrer in Aufenau. Er
"kam nicht, um glänzende Reden oder gelehrte Weisheit
vorzutragen, sondern um Euch das Zeugnis Gottes zu verkündigen."
Daneben engagierte er sich im kulturellen Leben des, Wächtersbacher
Stadtteils. Unter anderem richtete er ein "Nüdling- Archiv"
ein und war Mitbegründer des CVJM-Karateclubs. Sonntag nimmt Koska
seinen Abschied.
Franz Koska wurde 1933 als jüngstes von sechs Kindern in Neustadt in
Westpreußen geboren. Drei Zimmer mussten für die achtköpfige
Familie genügen. 24- jährig wurde Koska in Pelplin im Bistum Kulm
zum Priester geweiht. Er erinnert sich noch heute an die Zeit der 36
Religionsstunden, die er als Kaplan in der Schule halten, Stunden lang
im Beichtstuhl sitzen musste. Drei Kaplansstellen und danach acht
Jahre selbständiger Pfarrer in Hoppendorf, Chmielno und 14 Jahre in
Lubawa, zugleich zwei Kadenzen als Dekan in Karthaus und fünf Jahre
in Lubawa. "In der Zeit habe ich fünf Kirchen total renovieren
und drei Pfarrhäuser bauen und modernisieren müssen", sagt
Koska zu seiner Lebensgeschichte.
Beim ersten Polenbesuch des Papstes im Jahre 1989 meldete sich Koska
wegen der Deutschstämmigkeit der GroßeItern und seiner
Sprachkenntnisse für die Missionsarbeit in Deutschland. Er wurde nach
Aufenau geschickt. Papst Johannes Paul II. verlieh ihm 1989 den Titel "päpstlicher Kaplan" (Monsignore).
Sein Schicksal beschreibt Koska mit einem Zitat aus dem Korintherbrief
des Paulus: "Als ich zu Euch kam, Schwestern und Brüder, kam ich
nicht, um glänzende Reden oder gelehrte Weisheit vorzutragen, sondern
um Euch das Zeugnis Gottes zu verkündigen ... Zudem kam ich in Schwäche
und Furcht, zitternd und bebend zu Euch ... Meine Botschaft und Verkündigung
war nicht Überredung durch gewandte und kluge Worte, sondern war mit
dem Erweis von Geist und Kraft verbunden, damit sich Euer Glaube nicht
auf Menschenweisheit stützte, sondern auf die Kraft Gottes."
"Priester ist man bis zum Tod", betont Pfarrer Koska, aber
mit 72 Jahren kann man in den wohlverdienten Ruhestand gehen."
Seinen Dienst als Priester versah er über das Pensionsalter hinaus
weil, "es im Abendland zu wenige geistliche Berufungen gibt und
wir alle, Bischöfe und Priester, gebeten wurden, auch über dass 65.
Lebensjahr hinaus, im Dienst zu bleiben." Es sei denn, es wäre
aus gesundheitlichen Gründen anders. Er wünscht sich, dass Gott ihn
gesund erhalte. Koska ist mehrere Male nach Brasilien und Peru
gereist, die dortigen Kolpingsfamilien in ihrer Arbeit zu unterstützen.
Koskas selbst auferlegte Aufgabe war die Aufarbeitung des Werkes von
Pfarrer Ludwig Nüdling, der von 1907 bis19l9 in Aufenau wirkte. Vor
einigen Jahren eröffnete er im alten Pfarrhaus in Aufenau ein Nüdling-Archiv.
Koska tritt, ebenso wie Nüdling, besonders für die jungen Menschen
ein. Jüngster Dienst an der Gemeinde war die Herausgabe einer
Informationsschrift über die Aufenauer Pfarrkirche "Zur
schmerzhaften Mutter Gottes" die vor einer Woche zum 250.
Jahrestag der Kirchenweihe erschien. Es wurde zusammengestellt von
Franz Koska und seinem Salmünsterer Amtsbruder, Dr. Michael Müller,
sowie dem evangelischen Pfarrer Wolfgang Stalb, Gelnhausen. Darin
gehen die Autoren auf die fast 800-jährige religiöse Geschichte
Aufenaus ein, auf das große Altarbild auf die kürzlich restaurierte
Orgel und auf die Pfarrer in Aufenau.
Nebenbei ist Pfarrer Koska bereits seit seinem sechsten Lebensjahr
Briefmarkensammler und mehr als 40 Jahre in philatelistischen
Vereinigungen. Für die Wächtersbacher organisiert er immer wieder
kleinere Briefmarkenausstellungen. Weiter war er Mitbegründer des
CVJM-Karate-Clubs und für die ersten Jahre stellvertretender
Vorsitzender des Vereins.
Bald Priester in Harnburg
Der humorvolle Mensch Koska nimmt mit "Wehmütchen"
Abschied aus Aufenau, wo er so viele Menschen kennenlernen durfte und
wo er gemeinsam mit seinem evangelischen Amtsbruder Matthias Fischer
die Ökumene betrieb. Koska geht nach Hamburg-Bilistedt, wo er in der
St. Paulus-Gemeinde weiterhin Priester sein wird. "Ich nehme
Abschied von den Aufauern, Neudorfern und Wächtersbachern, dankend für
alles Gute, für alle Liebe und Zuneigung. Ich bitte zugleich um
Verzeihung, wenn ich jemanden verletzt und nicht so gehandelt habe,
wie er es gerne gewünscht hätte. Ich bitte um Gebete für mich und
verspreche auch weiterhin für die Menschen hier zu beten."
Am kommenden Sonntag, 25. September, 15 Uhr, wird Franz Koska in einem
Gottesdienst verabschiedet. Die selsorgerischen Aufgaben übernimmt
dann die Pfarrei Bad Orb. Der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen
hat Franz Koska mit Wirkung vom 1. Oktober in den Ruhestand versetzt.
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Foto:Dieter Korn |
Bürgermeister
Rainer Krätschmer:
Ein Freund geht - Pfarrer Koska verläßt Aufenau
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Quelle:
Gelnhäuser Bote; Mittwoch, 14. September 2005
Es
war ein liebevoll arrangierter Nachmittag, den die Senioren Aufenau
ganz ihrem scheidenden Pfarrer Franz Koska gewidmet hatten.
Monsignore Koska, der sein Pfarramt aus AItersgründen in Aufenau
aufgibt, wird Wächtersbach verlassen und zukünftig in Hamburg, in
der Nähe seiner Verwandten wohnen.
Der Einladung der Vorsitzenden Renate Freund war eine große Anzahl
Seniorinnen und Senioren gefolgt, aber auch Angelika Schaub
(Ortsvorsteherin von Aufenau), Wächtersbachs Bürgermeister Rainer
Krätscher; Erste Stadträtin Susanne Turlach und der evangelische Pfarrer
Matthias Fischer nutzten die Gelegenheit, zum Abschied
nehmen. Bürgermeister Krätschmer bedankte sich sehr herzlich bei
Renate Freund, die mit allerlei Überraschungen und Gedichten
aufwartete, für die sehr gelungene Feierstunde für Pfarrer Koska.
Pfarrer Koska nannte er bei seinen Grußworten seinen Freund, er
bekräftigte die kameradschaftliche Verbundenheit zu ihm: "Ich
bedauere es sehr, dass du Aufenau verlassen wirst, das ist ein
Verlust für Wächtersbach und für mich persönlich", drückte
er seine Freundschaft zu Pfarrer Franz Koska aus. Er dankte ihm für
seine hoch geschätzte Arbeit und die vielen Jahre erfolgreichen und
intensiven Schaffens für Wächtersbach und die Kirchengemeinde
Aufenau. Gute Wünsche gab er ihm in seinen wohlverdienten Ruhestand
nach Hamburg mit: "Bleib gesund und breche bitte nicht ganz die
Brücken zu Wächtersbach ab. Du bist uns jederzeit hier herzlich
willkommen", bekräftige Bürgermeister Rainer Krätschmer
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Neuer
Pfarrverbund mit Bad Orb
Pfarrer Koska geht in den Ruhestand
Verabschiedung am 25. September
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Quelle:
Gelnhäuser Neue Zeitung; Mittwoch, 7. September 2005
Der katholischen Kirchengemeinde Aufenau/Neudorf stehen
einschneidende Änderungen bevor. Monsignore Franz Koska, der seit
1990 Pfarrer der Gemeinde ist, geht am 1. Oktober in den
wohlverdienten Ruhestand.
Am
Sonntag, 25. September, wird Pfarrer Koska während eines Hochamts
um 15 Uhr offiziell von der Kirchengemeinde verabschiedet. Zu dieser
Messfeier sind vor allem die Kinder, die Jugendlichen und die jungen
Erwachsenen, die Franz Koska in den zurückliegenden 15 Jahren zur
Erstkommunion geführt hat, eingeladen. Alle Priester des Dekanates
Bad Orb werden in Konzelebration die Messe mitfeiern. Nach der Messe
sind alle Gottesdienstbesucher zum gemeinsamen Kaffeetrinken mit
Pfarrer Koska in das Kulturhaus eingeladen. Neben Dankesworten und
persönlichen Verabschiedungen wird hier auch die Musik nicht zu
kurz kommen.
Pfarrer Franz Koska wird seinen Ruhestand in einem Gemeindehaus in
Hamburg verbringen. Dort wohnt ein Verwandter von ihm mit seiner
Familie.
Ab 1. Oktober gehört die katholische Kirchengemeinde
Aufenau/Neudorf zu einem neuen Pfarrverbund mit der Kirchengemeinde
Bad Orb. Dechant Thomas Gunst ist dann als Pfarrer auch für Aufenau
und Neudorf zuständig. Zu den Messfeiern in den Kirchen von Aufenau
und Neudorf wird auch Kaplan Manual Neumann eingesetzt werden. Die
Gottesdienste in beiden
Dörfern werden ab Oktober in die Gottesdienstordnung von Bad Orb
aufgenommen. Eine lange Zeit der Selbstständigkeit für
Aufenau/Neudorf geht somit zu Ende. Der Priestermangel macht die
neuen Strukturen im Bistum Fulda unumgänglich.
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