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Quelle: Zwischen Vogelsberg
und Spessart (Heimatjahrbücher)
886
1364
1435
1444
1634
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Kinzighausen
zwischen Aufenau und Neudorf, heute ein Stadtteil von Wächtersach,
war in früheren Jahrhunderten großen Zerstörungen durch
Überschwemmungen ausgesetzt. Im Jahre 1634 entstand eine
lebendsbedrohende Uberflutung des gesamtem Tales; alle Einwohner
mussten fluchtartig ihre Häuser verlassen, um nicht zu ertrinken.
1649
-
Als
1649 der lutherische Joahnn von Forstmeister das ihn zustehende
Patronatsrecht an der katholischen Kirche in Aufenau an den
katholischen Heinrich von Forstmeister verkauft, ensteht ein
jahrzentelanger Kirchenstreit über die freie Ausübung des
religiösen Bekenntnisses und die Benutzung der Kirche.
1683
kommt endlich ein Vergleich zustande, der in 30 Punkten die
kirchlichen Verhältnisse regelt.
Das Pfarreivermögen wird gleichmäßig unter die beiden Konfessionen
verteilt. Chor und Schiff der Kirche sollen gemeinsam sein und der
Hochaltar den Katholiken alleine gehören. Jeder Geistliche soll einen
Schlüssel erhalten. Im Sommer sollen die Katholiken ihre Messe von
7-9 Uhr, die Evangelischen ihren Gottesdienst von 9-12 Uhr halten.
1755
1762
1780
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Am
Aufenauer Berg fließt die Kinzig unmittelbar neben der Straße nur
durch einen Steg konnte eine Verbindung mit der jenseitigen Stadt Wächtersbach
erreicht werden. Trieb dieser hölzerne Steg mit der Frühjahrsflut
davon, so mussten sich die Anrainer, der Graf von Ysenburg Wächtersbach
und der Forstmeister zu Gelnhausen in Kinzighausen, finanziell über
einen Neubau einig werden. In Aufenau lief die Straßenführung um die
Kirche, einem Gotteshaus beider Konfessionen. Der Kirchhof in Aufenau
schloss sich nördlich des Gotteshauses unmittelbar an das Gebäude an
erst als im 19 Jahrhundert ein neuer "Gottesacker" zur Verfügung
stand, konnte die Straßenführung längs der Kirche geradlinig
weitergeführt werden Hier lag auch die Mautstelle, wo die Reisenden
nach einem festgelegten Tarif das Chaussee-Geld entrichten mussten.
Aus der nachfolgenden abgebildeten Tarifliste der Rheinbundzeit ist zu
ersehen, daß in Aufenau für ein Pferd vor einem beladenen Güterwagen,
Postwagen bzw. vor einer Landkutsche 4 Kr 2 Pf zu entrichten waren.
1798
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Am 30.9.1798 wurde
Nicolaus Adnot geboren, der als „Käse-Professor“ bekannt wurde.
Er war Begründer der Villa Blumenau und einer Weichkäserei in
Aufenau, wo er in einer Familiengruft 1869 beigesetzt worden ist.
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Professor Nic. Adnot,
das "Käse-Proffessorchen" von Aufenau wurde 30.09.1798
geboren. Er trug den Ruf der Milcherzeugnisse aus dem Kinzig- und
Brachttal in die weite Welt.
1813
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Anfang Dezember brach
unter der Bevölkerung in Bad Orb und in den Dörfern Wirtheim,
Kassel, Höchst, Aufenau, Neudorf, Alsberg und Hausen eine
Typhusepidemie aus, die von Soldaten eingeschleppt worden war. Vom 18.
bis 31. Dezember starben 464 Personen.
1863
-
1863
erwarb Professor Adnot in Aufenau das auf dem Berg gegenüber der
Simultankirche gelegene frühere Forsthaus, um eine moderne Weichkäserei
einzurichten. Nicolaus Adnot, genannt „der Käseprofessor“, starb
1869 und fand auf dem Aufenauer Gottesacker seine letzte Ruhestätte
1867
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Milch-Butter-Käse
(Jahrbuch
1993) -
........ In unserem Kreis entstand schon 1867 in Aufenau - lang
vor den anderen Molkereien - eine Käserei, die berühmt wurde. Das
war der erste Betrieb in Deutschland, der den französischen
Vollfettkäse herstellte, heute nennen wir ihn Camenbert.
Der farnzösische Professor
Nicolaus Adnot, der in Gießen Sprachwissenschaft lehrte, war dort mit
Justus von Liebig befreundet. Er hatte schon versucht in Büdingen
eine Käserei zu gründen, aber das mislang. Liebig riet ihm, die
Milch von saftigen Wiesen um Aufenau und Neudorf als als Grundlage
für seinen Käse in Art des französischen Cervais zu nennen.
Man lese den interessanten Artikel von Georg Rösch im Heimatjahrbuch
1965 über das "Käseprofessorchen". Der Aufenauer Käse
wurde berühmt und auf großen Ausstellungen und Messen immer wieder
mit Medaillen ausgezeichnet. Die Milch kam aus den umliegenden
Ortschaften. Die Blüte des Betriebes war um 1900, da wurden täglich
5000 Liter verarbeitet. Man richtete sogar einen Nebenbetrieb in Bad
Soden-Salmünster ein. Um die Molke zu verwerten, war eine
Schweinemästerei angeschlossen.. Der Betrieb, der von der Witwe Adnot
an den Kaufmann Prinz aus Wächtersbach verkauft worden war und von
dieser Familie bis 1955 weitergeführt wurde, war zuletzt veraltet.
Durch die umliegenden leistungsfähigen fehlten später die
Milchlieferanten.
Der Aufenauer Käse war ein Vollfettkäse, er war zu seiner Zeit eine
Neuheit, dann sogar eine Berühmtheit. Die Milchvermarktung
...........
1869
-
Professor
Nicolaus Adnot Aufenau, der „der Käseprofessor“, wie ihn
der Volksmund nannte,
starb am 3.6.1869. Professor
Adnot entwickelte auf dem Kirchberg (Villa "Blumenau") eine Käserei, die lange Zeit ein
bedeutender Wirtschaftsfaktor für das Kinzigtal war.
1883
-
Aufenauer
Käsefabrik - Der gegenwärtige Kassierer des Wächtersbacher
Vorschußvereins, Kaufmann Louis Prinz, der diesem Amt seit 1869 mit
Treue und großer Umsicht vorsteht und bei seinen günstigen
Vermögensverhältnissen allgemeines Vertrauen genießt, zieht mit
seiner Familie von Wächtersbach nach Aufenau, um dort eine ihm
zustehende Käsefabrik selbst in Betrieb zu nehmen.
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Am
20. Oktober 1883 zog Kaufmann Louis Prinz, seit 1869 Kassierer des
Wächtersbacher Vorschußvereins, mit seiner Familie nach Aufenau, um
dort eine ihm zustehende Käsefabrik in Besitz zu nehmen.
1889
1892
1893
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Die
dem Bürgermeister Klobes in Gensungen gehörige Molkerei ist in den
Besitz der Familie Prinz übergegangen. Dieselbe besitzt die Meiereien
zu Steinau, Freiensteinau, Wächtersbach und Heinrichsthal, auf
welchen die in ganz Deutschland bekannten Fabrikate Schloßkäse,
Kronenkäse, Neuschachteler, Brie, Camemberts Chester und
Frühstückskäschen hergestellt werden.
Das Stammhaus in Wächtersbach, Firma N. Adnot Nachfolger, ist die
älsteste Weichkäserei Deutschlands, die nach französischem System,
ihr haben sich die von den Söhnen des Herrn Louis Prinz geleiteten
Etablissements angeschlossen, denen sich nun auch die Meierei
Gensungen anschließt.
1897
1907
-
Am
13.9.1907 begann mit der Gasversorgung für die Städte Wächtersbach,
Bad Soden-Salmünster und für das Dorf Aufenau
ein neues Zeitalter.
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7. Mai - Unsere
Gemeinde befindet sich im Zeichen des Fortschritts. Nachdem nämlich
seit Ostern Gas in der hiesigen Ortschaft brennt, ist seit Freitag
auch mit der Anlegung einer Wasserleitung für die Gemeinde begonnen
worden. Vorraussichtlich wird auch in diesem Jahre noch der Bau eines
katholischen Schulhauses für 2 Lehrkräfte und eines evangelischen
für eine Lehrtkraft begonnen werden. - Die gemeinde ist in der
glücklichen Lage, bis jetzt keine Gemeindesteuer erheben zu müssen.
1909
1910
-
Zu
dem Bericht über die nasse Witterung im Spätherbst und Winter
in der letzten Nummer des Kreiblattes sei noch mitgeteilt, daß das
Kinzigtal neben unserem Orte fast fortwährend überschwemmt ist. Die
Mühle in Kinzighausen hat viel mit dem Wasser im Keller zu kämpfen.
Als eine große Wohltatist es daher anzuerkennen, daß die Gemeinden
Neudorf und Aufenau für einen erhöhten Verbindungsdweg (Anmerkung.
des Webmasters: Bohlensteg) zwischen den
Gemeinden gesorgt haben, indem die Straße zu oft durch Hochwasser
unpassierbar ist.
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1.
Oktober - Das vom hiesigen katolischen und evangelischen
Gesamtschulverband gemeinsam errichtete neue Schulgebäudeist nunmehr
fertiggestellt worden. Dieser Tage findet die bauliche Abnahme statt
und kann dann seiner Bestimmung übergeben werden. das Gebäude
enthält 3 Schulsäle mit 2 Lehrer- und 1 Lehrerrinnenwohnung und
befindet sich an einem schönen Platze am Eingang des Ortes.
1915
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22.
September - Die Apfelernte ist dahier sehr gut ausgefallen, was man
schon daraus ersieht, daß schon einige Tage fortwährend die Wagen
hochbeladen die Straße nach Wächtersbach zum Bahnhof passieren. Für
Schütteläpfel bezahlt man nur 3 M per Zentner.
1921
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3.
Mai. Gestern war für Aufenau und Neudorf ein großer Gedenktag. Es
wurden nämlich unsere zwei neuen Glocken abgeholt. Die Schulkinder
konnten es nicht abwarten, bis die Glocken im Pfarrdorfe Aufenau
erschienen, sondern zogen ihnen schon bis zum Bahnhof Wächtersbach
entgegen. Hier schmückten sie die Glocken und begleiteten sie
hierher. Unterhalb des Ortes an dem neuen Schulgebäude hatten sich
die übrigen Schüler mit ihren Lehrpersonen und Einwohner
aufgestellt, um die Glocken zu begrüßen. Der älteste Lehrer, Herr
Lotter, hielt eine kurze Ansprache an die Kinder und Umstehenden, in
der er auf die Bedeutung der Glocken im allgemeinen hinwies, dass sie
nämlich allen Orteinwohnern, also auch den unterhalb und oberhalb des
langgestreckten Dorfes wohnenden ihre Rufe hörbar machen möchten, so
dass sie bei Niemanden ungehört blieben. Auch hätten ja die
Schulkinder ein besonderes Interesse an den Glocken, da es ja in
vielen Ortschaften Sitte wäre, dass täglich am Vor- und Nachmittage
die Kinder zur Schule gerufen würden, um hier ihre religiösen und
weltlichen Kenntnisse zu empfangen. Hierauf sangen die beiden
Konfessionsschulen je ein passendes Lied. An der Kirche angekommen,
brachte der Gesangverein unter Leitung des Herrn Lehrers Henkelmann
das schöne Lied »Ich grüße dich« und ein Schülerchor, geleitet
von Herrn Lehrer Lütter das zweistimmige Lied »Gott Lob« zum
Vortrag. Sodann hielten die beiden Herren Ortspfarrer Stockhaus und
Neumann längere Ansprachen, während noch ein Männerchor und
Jungfrauenchor eingereiht wurde. Mögen die neuen Glocken auch wieder
neues kirchliches und echt weltliches Leben in unsere Pfarreien
bringen. Das walte Gott!
1926
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Die
Regulierung von Kinzig und Bracht werden in den Gemarkungen
Wächtersbach, Aufenau, Neudorf, hesseldorf und Weilers fortgeführt.
Für 1926 steht der Gesamtetat von 2.400.000 Mark zur Verfügung.
1939
-
1939
entdeckte der damalige Landeskonservator Dr. Bleibaum das fast 500
Jahre alte Aufenauer Altarbild im kath. Pfarrhaus wo es wegen
Schadhaftigkeit seit 1890 unbeachtet abgestellt war. 1952 wurde das
restaurierte Kunstwerk, die Tafelmalerei eines mittelalterlichen
Meisters, am katholischen Altar der Simultankirche angebracht.
1952
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1939
entdeckte der damalige Landeskonservator Dr. Bleibaum das fast 500
Jahre alte Aufenauer Altarbild im kath. Pfarrhaus wo es wegen
Schadhaftigkeit seit 1890 unbeachtet abgestellt war. 1952
wurde das restaurierte Kunstwerk, die Tafelmalerei eines
mittelalterlichen Meisters, am katholischen Altar der Simultankirche
angebracht.
1957
1958
-
Am
18. Mai wurde das Geläut der Simultankirche in Aufenau geweiht. Die
drei neuen Glocken stammen aus einer Karlsruher Gießerei.
-
Über
dem Kinzigtal tobte am 1. August eines der schwersten Unwetter der
letzten Jahrzente. Der Sturm deckte viele Dächer ab, unterbrach die
Stromversorgung und richtete vor allem in de Wäldern großen Schaden
an.
1961
1963
-
Am
12. November 1963 wurde der Grundstein für Aufenau's Martin-Luther-Kirche
gelegt. Mit der neuen Kirche ging in Aufenau das seit 1683 bestehende
Simultaneum zu Ende.
-
Dekan
Maue, Gelnhausen, legte den Grundstein Aufenaus Martin-Luther-Kirche.
Mit dem Bau dieser Kirche endet in Aufenau das seit 1683 bestehende
Simultaneum.
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1964
1965
1966
1969
-
Am
31. August1969 trat der 72-jährige Bürgermeister, Ewald Wiederspahn,
in den Ruhestand. Er war 12 Jahre lang (15.03.57) als Bürgermeister
seiner Heimatgemeinde tätig. Sein Nachfolger wurde der seitherige
Kassenverwalter Gerhard Schneider.
1971
1972
1973
-
Der
Kreisausschuß des Landkreises Gelnhausen hat die Arbeiten für eine
neue Kinzigbrücke zwischen Aufenau und Neudorf vergeben. Der Neubau
der Brücke, der etwa 258.000,- DM kosten wird, soll noch in diesem
Jahr begonnen werden.
1974
1974
1976
1977
1978
- Bernhard
Langner (links),
der neue katholische Pfarrer, wurde am 6. August 1978 von
Dechant Nikolaus Bauer in sein Amt eingeführt.
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1979
1981
1982
-
Am
26. März wurde in der katholischen Pfarrgemeinde "Zur
schmerzhaften Muttergottes" von Weihbischof Johannes Kapp über
50 Jungen und Mädchen das Sakrament der Firmung gespendet.
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Der
Festkommers zum 50-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr
Aufenau fand am 12. Juni im Gemeindezentrum statt. Die Festtage vom
18.-21. Juni waren mit dem kreisfeuerwehrtag des Main-Kinzig-Kreises
verbunden.
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Am
29. Juni konnte Pfarrer i.R. Wolfgang Walter, der seinen Lebendsabend
in Aufenau verbringt, sein 50-jähriges Priesterjubiläum feiern.
1984
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Höhepunkt
der vier Aufenauer Festtage anläßlich des 60-jährigen Bestehens des
Schützenvereins war ein Festzug.
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Bei
einem Brandanschlag auf Baumaschinen an der Autobahnbaustelle bei
Aufenau enstand Sachschaden in Höhe von einer halben Million Mark.
1985
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Sein
80-jähriges Bestehen feierte der Gesangverein
"Sängerlust" Aufenau.
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In
Anwesenheit von viel Prominenz aus Politik und Sport wurde das neue
Sportheim der "Melitia" Aufenau seiner Bestimmung
übergeben.
1987
1988
1991
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Dem
früheren Bürgermeister der Gemeinde, Leopold Schneider, wurde das
Bundesverdienstkreuz aus den Händen von Landrat Eyerkaufer
überreicht. Zahlreiche Gratulanten waren zur Feierstunde nach Aufenau
gekommen.
1994
1995
1996
1998
-
Mit
dem “Abendgebet“ und dem “Adventlied“ deren Texte einst von
dem unvergessenen Pfarrer Nüdling (1907-19 Pfarrer in Aufenau)
verfasst und deren Vertonung sich die “Sängerlust Aufenau“ zur
Aufgabe gemacht hatte, schloss ein umfangreiches Adventskonzert am 13.
Dezember 1998 in der örtlichen katholischen Kirche, an dem als
Gastchor auch der Männergesangverein Seidenroth teilnahm, Orgelmusik,
Oboenklänge, Bläsersätze, adventliche Worte und gemeinsames Singen
der Konzertbesucher einander abwechselten.
1999
-
Die
VDK-Ortsgruppe Wächtersbach‑Aufenau feierte Ende Juni mit einem
gelungenen Festakt ihr 50-jähriges Bestehen. Auch in der heutigen
Situation habe die Selbsthilfeorganisation als Anliegenvertreter vor
Ort einen hohen Stellenwert, wie Landrat Eyerkaufer in seiner
Ansprache betonte.
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Am
8. August feierte der Schützenverein Aufenau im Rahmen der örtlichen
Kerb sein 75-jähriges Bestehen und hatte dazu 62 Mannschaften aus 20
Schützenvereinen der Region mit Fußgruppen und Motivwagen zum
Pokalwettschießen und zu Ehrungen eingeladen.
Die Aufenauer Damenmannschaft des örtlichen Schützenvereins errang
dabei den ersten Platz, die Damenmannschaft des Gesangvereins Aufenau
den zweiten, auf Rang 3 lagen die "tanzenden Kerbburschen"
vom Männerballett Aufenau.
2003
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Mit
finanzieller Hilfe des Landesamtes für Denkmalpflege und der
Sparkassenkulturstiftung Hessen-Thüringen soll die Ratzmann-Orgel aus
dem Jahre 1880 in der Aufenauer Marienkirche restauriert werden. Da
sich die Kosten der Sanierung des Meisterwerkes auf ca. 67000 Euro
belaufen sind die Kirchengemeinde und die Diözese Fulda für die je
zehnprozentige Finanzbeteiligung sehr dankbar.
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Mit
dem Ehrenbrief des Landes Hessen wurde der Wächtersbacher Adolf
Wiederspahn für seine fast lebenslängliche ehrenamtliche Tätigkeit
ausgezeichnet. Der Geehrte, der in vielen Vereinen, bei der
freiwilligen Feuerwehr, im Kirchenvorstand, und in den Gemeindegremien
aktiv tätig war, widmete sein Hauptaugenmerk derzeit der Aufenauer
Seniorenarbeit und ist Vorsitzender des Seniorenbeirats.
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